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Die schönste Frau des Rheingaus kommt nach Mainz

Installation der Kiedricher Doppelmadonna
im Mainzer Dommuseum am 29. Juli 2015

zur Sonderausstellung

Schrei nach Gerechtigkeit.
Leben am Mittelrhein am Vorabend der Reformation.
5.
September 2015 bis 17. Januar 2016

Nach 500 Jahren hat die sog. Doppelmadonna aus St. Valentinus, Kiedrich, erstmalig ihren angestammten Platz in luftiger Höhe verlassen und ihre Reise zum Bischöflichen Dom- und Diözesanmuseum angetreten.

Die fast lebensgroße Figur im Leuchterkranz ist eines der Highlights in der kommenden Sonderausstellung Schrei nach Gerechtigkeit. Leben am Mittelrhein am Vorabend der Reformation, die im Rahmen der Lutherdekade u.a. die wirtschaftliche und künstlerische Blütezeit des Mittelrheins um 1500 beleuchtet.

Der für die Kiedricher Totenkapelle St. Michael gestiftete Marienleuchter gehört zu den schönsten seiner Art. Von einer über sechs Meter langen, aus einem Stück gearbeiteten Eisenstange hängt mit sieben Kerzenhaltern besetzte schmiedeeiserne Leuchter vom Gewölbe herab.

Doppelfiguren sind eine typische Erscheinung der nordalpinen Kunst des Spätmittelalters. Auch Doppelmadonnen finden sich ab der Mitte des 15. Jahrhundert immer wieder. Anders als fast alle anderen übrigen Marienleuchter ist die Kiedricher Madonnenfigur nicht aus zwei an der Rückwand ausgehöhlten Teilen, sondern aus einem Stück gearbeitet.

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Galerie - Installation der Kiedricher Doppelmadonna