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Forschungsbeiträge des Bischöflichen Dom- und Diözesanmuseums Mainz 2

Neue Veröffentlichung von Andrea Arens M.A. zur romanischen Bauskulptur der Wormser Johanneskirche im Mainzer Dommuseum

PRESSEKONFERENZ zur Publikation in Beisein der Autorin und Museumsdirektor Dr. Winfried Wilhelmy am Freitag, 12. Dezember, 11 Uhr im Mainzer Dommuseum

Die im frühen 19. Jahrhundert abgerissene und daher weithin unbekannte Wormser Johanneskirche zählt in Architektur und Bauschmuck zu den interessantesten Kirchengebäuden der rheinischen Romanik. Das Dommuseum Mainz beherbergt sechs überaus qualitätvolle Bestienfiguren, die einst die Galerien dieser Kirche zierten. Im nun erschienenen Forschungsbeitrag von Andrea Arens M.A. wird das durch zahlreiche historische Ansichten belegte Innere und Äußere dieser Kirche bildreich rekonstruiert und im Kontext der verschiedenen, in den Schriftquellen fassbaren Funktionen des Baues diskutiert. Dabei wird jede der Skulpturen ausführlich gewürdigt und ganzseitig im Bild vorgestellt, darunter auch eine zugehörige, bislang in der Forschung völlig unbeachtete Konsole mit dem Kopf einer Löwin. Damit entsteht ein umfassendes Bild eines Skulpturenbestandes, der in Qualität und Bedeutung der berühmten Bauplastik am benachbarten Wormser Dom nicht nachsteht.

Das Bischöfliche Dom- und Diözesanmuseum Mainz freut sich, dass für die Bearbeitung des Konvolutes mit Frau Andrea Arens M.A. eine ausgewiesene Kennerin der mittelrheinischen Skulptur des Mittelalters gewonnen werden konnte.

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Galerie - Die Bestien von St. Johannes in Worms

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