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17. Mai bis 11. August

Vis-á-vis mit dem Domsgickel
Ein Mainzer Wahrzeichen und seine Geheimnisse

Aus über 82,5m Höhe blickt er normalerweise auf das tägliche Treiben unter sich. Doch bald macht der Wetterhahn vom Westturm des Mainzer Doms einen Aus-Flug in die Niederungen der Stadt. Wegen des Austauschs der neuen Turmspitze im Juli verlässt der Domsgickel seinen angestammten Platz und findet ab dem 26. April  Quartier im Dommuseum. Hier wird die Gelegenheit genutzt, den Hahn einer nicht nur kosmetischen, sondern auch konservatorisch bedeutenden „Schönheitsoperation“ zu unterziehen: Er wird neu vergoldet.

Seitdem er vor genau 240 Jahren das Licht der Welt erblickte, wurde der Domsgickel nur viermal von der Domspitze genommen. Bei jeder dieser Gelegenheiten hat man ihm bei der Neuaufstellung Dokumente, später auch Fotografien und Segenswünsche, beigefügt. Neben zahlreichen historischen Abbildungen des Hahns sind diese sonst unsichtbaren Zeitzeugen nun erstmals in einer kleinen Ausstellung im Dommuseum zu sehen.

Dem Domsgickel vis-á-vis zu sehen: Eine Chance, die sich echte Meenzer nicht entgehen lassen sollten –  denn so schnell wird man dem knapp einen Meter hohen Vogel nicht wieder Aug` in Aug` gegenüberstehen. Das letzte Mal wurde er 1956 von der Spitze genommen, unter anderem, um das im Zweiten Weltkrieg abgefallene Schwanzgefieder wieder zu befestigen. Wann er das nächste Mal wieder Erdboden unter den Füßen haben wird?

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Galerie - Sonderausstellung Domsgickel

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