Bilder

Krümme des Bischofs  Wilhelm Emmanuel Freiherr von Ketteler (1850-1877)

Liturgische Geräte  

Herzstück der neuen, insgesamt 300 qm umfassenden Schatzkammer des Domes ist die ehemalige Nikolauskapelle an der Westseite des Domkreuzganges. Dieser stimmungsvolle Bau aus dem frühen 15. Jahrhundert beherbergt heute liturgische Gefäße aus dem 10. bis zum 20. Jahrhundert. Als besondere Glanzstücke aus mittelalterlicher Zeit sind die hochgotischen Buchdeckel aus St. Stefan und der Liebfrauenkirche sowie die bischöflichen Insignien des Siegfried III. von Eppstein (1230-1249) hervorzuheben. Unter den Objekten der Renaissance und des Barock bestechen neben einem Meßkelch aus dem portugiesischen Königshaus die künstlerisch besonders wertvollen Strahlenmonstranzen, die von namhaften Augsburger Goldschmieden gearbeitet wurden. Besondere Beachtung verdient die Abteilung, die dem 19. Jahrhundert gewidmet ist, also einer Zeit, in der der Domschatz nach den Verlusten während der Revolutionswirren um 1800 neu aufgebaut werden mußte. Hervorzuheben sind neben den Insignien (Mitra, Stab und Pontifikalschuhe) von Bischof Colmar (1802-1818) die liturgischen Gegenstände aus dem Besitz von Bischof von Ketteler (1850-1877), Meßkelch, Monstranz sowie die Krümme seines Bischofsstabes.







Bischöfliches Dom- und Diözesanmuseum | Domstraße 3 | 55116 Mainz | FON 06131 / 253 344 |
FAX 06131 - 253 349 | WEB www.dommuseum-mainz.de | MAIL info@dommuseum-mainz.de
© Dommuseum Mainz · Alle Bilder und Texte auf dieser Website sind urheberrechtlich geschützt.