
Die ständige Sammlung des Dommuseums ist ab dem 1. März wieder geöffnet.

In der Gewölbehalle wird die Ausstellung Seliges Lächeln – höllisches Gelächter. Das Lachen in Kunst und Kultur des Mittelalters vorbereitet. Die Ausstellung, die sich zum ersten Mal mit diesem Thema auseinandersetzt, wird vom 27. April bis zum 16. September 2012 im Dommuseum gezeigt und ermöglicht nicht nur ein Wiedersehen mit den berühmten Lettnerreliefs des Naumburger Meisters und der Madonna aus der Fuststraße.

Madonna aus der Fuststraße
Als überaus großzügige Leihgeberin öffnet die Martinusbibliothek Mainz ihre Schatzkammer: Frühe Inkunabeln und illuminierte Handschriften aus dem Besitz der Bibliothek werden teilweise zum ersten Mal ausgestellt. Die mittelalterlichen Bildteppiche des Dommuseums sind ebenso Teil der Ausstellung wie ausgewählte Leihgaben befreundeter Museen und Sammlungen.
Informationen und Pressematerial erhalten Sie über Frau Mechthild Reinelt-Weber im Sekretariat: Tel. 06131 / 253 344, info@dommuseum-mainz.de
Der reich bebilderte Katalog zur Ausstellung erscheint im Verlag Schnell & Steiner.
Vorschau Sonderausstellung 2012
Im Oktober 2011 hat Dr. Winfried Wilhemy, seit mehr als zwanzig Jahren wissenschaftlicher Kurator am Dommuseum, die Nachfolge Dr. Hans-Jürgen Kotzurs als Museumsdirektor angetreten. Seit Januar 2012 sind Dr. Anja Lempges als wissenschaftliche Mitarbeiterin und Dr. Bettina Schmitt, die die neu begründete museumspädagogische Abteilung des Museums betreuen wird, im Team.
Dienstag – Freitag: 10:00 – 17:00 Uhr
Samstag & Sonntag: 11:00 – 18:00 Uhr
Durch den doppelgeschossigen gotischen Kreuzgang des Domes gelangt man in das Bischöfliche Dom- und Diözesanmuseum Mainz. Mit über 2000 qm Ausstellungsfläche ist das Dommuseum Mainz eines der größten Museen seiner Art in Deutschland. Es beherbergt Kunstwerke aus nahezu allen Jahrhunderten, nicht nur aus dem 1000 Jahre alten Dom zu Mainz, sondern aus der gesamten Diözese. Es handelt sich dabei um Objekte aus sakralem Zusammenhang, die ihre ursprüngliche, liturgische Funktion verloren haben oder wegen der Gefahr von Vandalismus, Diebstahl und witterungsbedingten Schäden nicht mehr in den Gemeinden vor Ort verbleiben konnten. Die einzigartige Abfolge früh-, hoch- und spätmittelalterlicher Räume ermöglicht es, sakrale Kunstwerke nicht nur in einem ehrwürdigen Kontext, sondern auch in der stilentsprechenden Umgebung zu zeigen.

Untergeschoss
Der Rundgang durch ein Jahrtausend christlicher Kunst beginnt unterirdisch in den früh- und hochgotischen Gewölbehallen. Das imposante Kellergewölbe, welches erst vor einigen Jahren freigelegt wurde, ist selbst schon eine sehenswerte Architektur.
Neben steinernen Zeugnissen der römischen Mainzer Stadtgeschichte, der Romanik und der Gotik, ist hier eine einzigartige Sammlung frühgotischer Skulptur zu sehen. Die berühmten Fragmente der Westchorschranke (um 1240) des sog. Naumburger Meisters, die das Weltgericht am Ende der Zeit darstellte, zeugen von der Blüte des Mainzer Erzbistums zur Zeit der Gotik und sind gleichzeitig berückende Zeugnisse der mittelalterlichen Glaubenswelt.
Erdgeschoss
Die ehemaligen Versammlungsräume des Mainzer Domkapitels dienen der Präsentation von Sonderausstellungen.
Obergeschoss
Der obere dreiflügelige Kreuzgang mit der Abteilung Spätmittelalter und Neuzeit eröffnet einen grandiosen Blick auf die Südseite des Domes und beeindruckt schon zu Beginn des Rundgangs durch die triumphale, sechs Meter hohe Kreuzigungsgruppe (1519) aus der Werkstatt des Hans Backoffen.
Auf 800 Quadratmetern werden 60 Meisterwerke aus Spätmittelalter und Neuzeit gezeigt, darunter unter anderem Gemälde aus der Cranach-Werkstatt, ein kostbarer Drehtabernakel von Abraham Röntgen oder das Frauenlob-Denkmal von Ludwig Michael Schwanthaler.
Nikolauskapelle und Sakristei
Im spätgotischen Ambiente der Nikolauskapelle glänzt der Mainzer Domschatz mit liturgischen Geräten aus 10 Jahrhunderten.
Das Dommuseum Mainz auf einen Blick
Bischöfliches Dom- und Diözesanmuseum
Domstraße 3
55116 Mainz
Tel.: 06131 / 253 344
Fax: 06131 / 253 349
mail: info@dommuseum-mainz.de
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